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Herzlich
Willkommen auf der Haida Website!!!
Die Indianerstämme an der Grenze zu Alaska. Haida: Von Raben, Adlern und Donnervögeln
Viele Indianer-Stämme erlitten das folgende Schicksal: gefüttert mit den
Reichtümern des Westens siechten sie lange dahin, bis sich heute ihre Elders
wieder - das Bewusstsein des 21. Jahrhunderts kommt dieser Entwicklung entgegen
- ihrer Wurzeln erinnern. An den Stämmen der Kwakwaka und der Haida, die an der
zerklüfteten Küste im äussersten Nordwesten Kanadas siedeln, ist diese
Entwicklung vorbeigegangen. Ihnen kam ihre Abgeschiedenheit entgegen: für
Wirtschaftstreibende waren diese einsamen Inseln am Ende der Welt wohl zu wenig
ergiebig.
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So haben sich die Kwakwaka und Haida neben den handwerklichen Fertigkeiten,
für die sie bekannt sind - Totems, Kanus, Masken - auch ihre spirituellen
Traditionen erhalten können. Die Gesellschaft baut noch immer auf matriachale
Strukturen, achtet den höher, der Geschenke weggibt, als den, der sie hortet.
Familien-Lieder und Legenden werden von den Grosseltern an die Enkelkinder
weitergegeben, die im Haus der Elders leben, etwa die Geschichte vom Raben, der
die Menschheit austrickste oder vom Adler und Sonnervogel, weiteren Totemtiere,
auf die Stammesmitglieder ihre Herkunft zurückführen.
Wie es dazu kommt, dass wir so viele Künstler hervorgebracht haben? fragt ein
Elder in Skidegat. "Die Natur verwöhnt uns. Hast du gesehen, wieviel Fisch der
Kutter heute an Land gebracht hat? Der Fisch fliegt uns wie den Bären ins Maul -
wo die anderen sich um ihr täglich Brot mühen, füllt uns der Grosse Geist die
Vorratskammern mit Lachs... und schenkt uns so Zeit für Kunst. Oder hast du je
sonstwo so viele begabte Totem-Schnitzer, Maler, Weber, Flöten- und Trommelbauer
angetroffen? Wir haben doch ein gutes Leben, nicht
wahr?"
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